| Jugendkonzept

Ausbildungskonzept VfB Frohnhausen

Die Ausbildungsprinzipien beim VfB Frohnhausen sind vielfältig. Der Verein ist stets darin bemüht, dass die Nachwuchsspieler bestmöglich gefördert werden. Dazu gehört, dass die Trainer qualifiziert sind und den Spielern viel Spielzeit ermöglicht wird. Weiterhin setzt sich der Verein als Ausbildungsprinzip, dass Trainer im Training auch individuell auf Spieler eingehen können, d.h., dass mind. ein Co-Trainer pro Team immer zur Verfügung steht, um die Lerngruppen teilen zu können.

Der Gesamtverein trägt das Ausbildungsprinzip dabei mit und sorgt dafür, dass auch die Trainer auf dem neuesten Stand sind und dass man Veränderungen/Neuerungen im Trainingsbetrieb/Spielbetrieb in Trainersitzungen anspricht und auf dem Platz umsetzen kann. Ausbildungsprinzipien bedeuten im fußballtechnischen Bereich aber auch, dass man z.B. beidfüßig ausbildet. Im taktischen Bereich bedeuten sie, dass man vom Individual- bis hin zum mannschaftstaktischen Bereich den Spielern Inhalte vermittelt. Und im athletischen Bereich zielen sie darauf ab, auf Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer zu schauen. Die Inhalte sind je Altersklasse individuell angepasst (altersgerecht). Zudem kommt die Persönlichkeitsentwicklung hinzu, welche ebenfalls als signifikantes Ausbildungsprinzip angesehen wird. Darin geht es u.a. darum, den Nachwuchskickern Werte zu vermitteln, Selbstvertrauen zu schaffen und den Teamgedanken zu stärken.

Grundsätzlich sollen alle Spieler der Kader im Jugendbereich auf eine adäquate Einsatzzeit kommen. Aufgrund formaler Bestimmungen (begrenztes Auswechselkontingent in Meisterschaftsspielen) sind hier Freundschaftsspiele und Turniere zu nutzen, um dem gesamten Kader Einsatzzeit zu gewähren.

Bis zur E-Jugend sollte kein spezieller TW ausgebildet werden, sondern immer wechselnden Kindern die Spielerfahrung auf dieser Position ermöglicht werden. Mit beginnender Spezialisierung ab der D- Jugend gilt auch hier der Grundsatz für Feldspieler, dass adäquate Einsatzzeiten zu gewährleisten sind. Sämtliche Feldspieler bis zur C- Jugend bekommen bei jedem Spiel mindestens 50% der Gesamtspielzeit.

Wir entwickelten ein spezielles Fördertraining für alle Altersklassen ab der F- Jugend bis hin zur A- Jugend. Es gibt neben den normalem Trainingsbetrieb einmal die Woche die Chance an einem Techniktraining mit einem ausgebildeten Trainer teilzunehmen. Dort trainieren die Kinder dann mit gleichaltrigen und bis zu 2 Jahre älteren Spielern, um zum einen die technischen Fähigkeiten zu verbessern, zum anderen auch das Durchsetzungsvermögen zu schulen und den Übergang in den nächsthöheren Jahrgang zu erleichtern. An diesen Fördertrainingseinheiten nehmen immer maximal 12 Spieler teil, die sich in jeder Mannschaft abwechseln, um gezielt und fördernd arbeiten zu können.

Einzige Ausnahme bildet der Altjahrgang der A- Junioren. Dort nehmen einmal wöchentlich die talentiertesten Spieler am Training der ersten und zweiten Seniorenmannschaft teil. Das Ziel der Jugendabteilung ist es, den Übergang in die Seniorenmannschaften zu fördern.